
OnE – United in Diversity
Einheit in der Vielfalt
„Unsere Fähigkeit, in Vielfalt Einheit zu erreichen, wird die Schönheit und die Bewährungsprobe unserer Zivilisation sein." – Mahatma Gandhi
Was verbindet uns, wenn wir so unterschiedlich sind? Und wie viel Freiheit verträgt eine Gemeinschaft? Der Zirkus mit seinen unterschiedlichsten Disziplinen und Akteur:innen ist selbst ein Zeichen der Vielfalt – und genau hier setzt „OnE – United in Diversity" an: ein abendfüllendes Stück an den Schnittstellen von Theater, Tanz, Urban Dance und zeitgenössischem Zirkus.
Akrobatik trifft auf Choreografie, physische Partnerarbeit auf tänzerische Bewegungssprache. Statt Disziplinen voneinander abzugrenzen, setzt das Ensemble sie bewusst in Beziehung: Unterschiedliche Körper, Techniken und Erfahrungen werden nicht vereinheitlicht, sondern zum Klingen gebracht. So entsteht ein Wechselspiel zwischen Individualität und Kollektivität – zwischen dem Moment, in dem ein Körper sich frei entfaltet, und dem Moment, in dem viele zu einem Ganzen werden.
Entwickelt wurde das Stück in einem mehrjährigen Forschungs- und Residenzprozess, unter anderem gemeinsam mit Sophie Coliendres und Alberto Bertolotti. Die Premiere im Rahmen von „Zeit für Zirkus" im Pepe Dome zeigt das Ergebnis: Diversität nicht als Schlagwort, sondern als ästhetische Kraft – kraftvoll, virtuos und zutiefst menschlich.
Highlights
- ✓Zeitgenössischer Tanz & Urban Dance
- ✓Theater
- ✓Akrobatik
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Tallarín con Banana
Was bleibt von unserer Kindheit, wenn die Zeit vergeht? Im Wandel der Erinnerung verbindet Theater, zeitgenössischen Zirkus und Luftakrobatik zu einer berührenden Geschichte über Freundschaft, Herkunft und das Erwachsenwerden. Mit poetischen Bildern, feinem Humor und beeindruckender Körperkunst erzählt das Stück von Erinnerungen, Verlusten und der Kraft menschlicher Begegnungen – eine emotionale Reise, die lange nachklingt.

Tallarín con Banana
Was bleibt von einer Kindheit, wenn die Welt drumherum unsicher wird? Welche Erinnerungen halten uns zusammen – und welche Freundschaften überdauern, weil sie früh genug entstanden sind? „Tallarín con Banana" erzählt die Geschichte zweier Nachbarskinder, die irgendwo in Südamerika der 1980er und 1990er Jahre aufwachsen. Eine fiktive, aber zutiefst persönliche Reise durch Kindheit, Jugend und frühes Erwachsensein – getragen von Musik, Tanz, Theater und Luftakrobatik am Trapez und in der Luftwiege. Eine Inszenierung, die zwischen dem Intimen und dem Universellen pendelt: zwischen Kinderzimmer und Geschichte, zwischen privatem Spiel und kollektiver Erfahrung. Die chilenisch-argentinische Compagnie Tallarín con Banana entwickelte das Stück gemeinsam mit dem Schauspieler und Regisseur Severo Callaci. Ausgangspunkt waren die eigenen Biografien der Performer:innen – aus diesen Erinnerungen wuchsen Bilder, aus den Bildern Szenen, aus den Szenen ein eigenes poetisches Universum. Premiere feierte das Werk im Frühjahr 2021 in Rosario, Argentinien; seitdem berührt es Publikum weit über die Grenzen Südamerikas hinaus. Eine kunstvolle Mischung aus Bewegung, Sprache und akrobatischer Körperarbeit, die die Kraft menschlicher Verbindungen feiert – und daran erinnert, dass Identität nicht von uns selbst geschrieben wird, sondern von den Menschen, die uns begleiten.

Diaries in Motion
„Wenn einem die Welt den Boden unter den Füßen wegzieht, ist es gut, die Schwerkraft überwinden zu können." Was bleibt, wenn Heimat zerbricht? Und was entsteht, wenn vier Frauen aus der Ukraine und Russland gemeinsam auf der Bühne stehen – nicht trotz, sondern wegen ihrer Geschichten? „Diaries in Motion" öffnet ein Fenster in vier Leben, in denen sich individuelle Kämpfe in geteilte Stärke verwandeln. Mit waghalsiger Akrobatik, fliegenden Körpern und der präzisen Sprache zeitgenössischen Zirkus zeichnen Lera Kutsenko, Daniela Levina und Maria Stolbunova eine Collage der Widerstandsfähigkeit – eine, die politische Grenzen ebenso überwindet wie physische. Die Berliner Compagnie Scenic Circus arbeitet seit 2022 im Grenzbereich von Zirkus, Tanz und Theater. Nach dem internationalen Publikumserfolg von „LYALKA" (Berlin Circus Festival, Sziget Festival Budapest) tourt „Diaries in Motion" seit 2025 durch Deutschland und Polen. Was die Zuschauer:innen erwartet, ist mehr als Zirkus: Es ist körperliche Poesie, die nachhallt – kraftvoll, verletzlich und zutiefst menschlich. Eine Einladung, gemeinsam die Schwerkraft zu überwinden.

Der Pepe Dome als Ort der wissenschaftlichen Forschung
Kann ein Zirkuszelt das Denken verändern? In ihrer Bachelorarbeit untersucht Sigrid Grün den Pepe Dome in München als transformativen Denkraum für einen Design-Thinking-Workshop mit Lehrkräften zum Thema Gesundheit. Der Artikel zeigt, wie ungewohnte Räume Perspektivwechsel, Kreativität und ehrliche Reflexion ermöglichen – jenseits institutioneller Routinen.

Trainieren im Pepe Dome
Seit Mai läuft im Pepe Dome ein regelmäßiges Kursprogramm. Sieben Disziplinen, sechs Trainer:innen-Teams. Wir haben drei Menschen gefragt, die hier regelmäßig sind, warum sie kommen.

Zirkus neu definiert: Warum Pepe auf echte Geschichten statt auf alte Klischees setzt
Erlebe zeitgenössischen Zirkus im Pepe Dome München: Ohne Tiere, ohne Varieté-Klischees. Entdecke moderne Artistik, die echte Geschichten erzählt. Jetzt lesen!